Dass SEM ein probates Mittel ist, um Produkte, Marken und Dienstleistungen zu bewerben, dürfte hinlänglich bekannt sein. Wie SEM zielgerichtet auch im politischen Walkampf eingesetzt werden kann, zeigt der amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf. Im Rahmen der Vorentscheidung um einen Präsidentschaftskandidaten der Republikaner werben die Kandidaten mit SEM-Anzeigen. Das Branding des eigenen Namens steht dabei im Vordergrund.
Der Kandidat der Republikaner Mitt Romney bläst bereits zum Angriff auf den derzeitigen Präsidenten Obama. Interessant ist auch, dass gezielt um Spendengelder für den Wahlkampf geworben wird, wie der Call to Action “Donate to help…”belegt. Es bleibt abzuwarten, ob auch hierzulande im Wahlkampf 2013 die Kandidaten auf SEM-Anzeigen zurückgreifen werden. Wer derzeit nach “Angela Merkel” googelt erhält nur eine Anzeige von abgeordnetenwatch.de
Laut Google Keyword Tool liegt das Suchvolumen für den Suchbegriff “Angela Merkel” bei 74.000 Suchanfragen (lokal und exaxt eingebucht). Je näher wir dem deutschen Wahlkampf kommen, umso stärker dürfte das Suchvolumen werden.

